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Arne Jacobsen

Arne Jacobsen 

1902-71, trug als Architekt zur Einführung des Funktionalismus in Dänemark in den 30er Jahren bei. Eines seiner frühesten, größeren Projekte war der Bebauungsplan für das Bellevue in Klampenborg (1931-1936), eine charmante Einheit aus Theater, Strandbad und Wohnungen, deren schlichtes, kubisches und weißgekälktes Erscheinungsbild neue architektonische Ideale verkündete.

Der vielseitige und produktive Jacobsen erhielt durch sein Wirken große Bedeutung in nahezu allen Bereichen der Architektur und wurde zum Erneuerer auf den Gebieten des Wohnungsbaus, des Baus öffentlicher Gebäude wie Rathäuser und Schulen und des Baus von Fabriken sowie des Industriedesigns. Jacobsen ist u.a. der Architekt zweier in der damaligen Zeit vieldiskutierter Gebäude, des Rathauses von Århus (1939-1942) und des neuen Gebäudes der Nationalbank in Kopenhagen (1965-1978).

In den späteren Jahren konnte Jacobsen seine Position als einer der führenden Architekten Europas durch eine Reihe bekannter Bauten festigen, u.a. in England und Deutschland; Beispiele sind das Saint Catherine’s College in Oxford (1966), die dänische Botschaft in London (1969-1977) und das Rathaus von Mainz (1970-1973).

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