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Bjarke ingels

Wie vermeidet man „entweder naiv utopische oder versteinernd pragmatische Architektur“?  Darin liegt die Herausforderung der modernen Architektur – so der dänische Architekt Bjarke Ingels (geb. 1974).

Bjarke Ingels 

Ingels ist davon überzeugt, dass die Lösung „eine pragmatisch utopische Architektur ist, die sich zum praktischen Ziel macht, gesellschaftlich, wirtschaftlich und umweltmässig perfekte Orte zu schaffen.“

Heute gehört Bjarke Ingels zur Spitze der jungen Architekten der Welt, und man kann sich kaum vorstellen, dass er lange Zeit nur davon geträumt hatte, Cartoonzeichner zu werden.  Er bewarb sich nur bei der Dänischen Akademie für Architektur, weil man beim Studium dort viel zeichnet.

„Ich hatte überhaupt keine Ahnung von Architektur.  Ich kannte nur den Namen von einem einzigen Architekten, und zwar Jørgen Utzon.  Ich hatte überhaupt keine Voraussetzungen,“ sagt Ingels über seine früheren Architekturversuche.  Später gelang ihm der Durchbruch, als er bei dem holländischen Stararchitekten Rem Koolhaas arbeitete und zusammen mit seinem Architektenkollegen Julian de Smedt seine erste Firma PLOT gründete.

Zahlreiche Preise

Heute gehört sein eigenes Studio BIG (Bjarke Ingels Group) zu den führenden Firmen auf dem Gebiet der innovativen, zeitgenössischen Architektur.  BIG hat weltweit Wettbewerbe gewonnen und die Anzahl von Bjarke Ingels’ Preisen nimmt rapide zu.  Zu seinen berühmtesten Projekten gehört das „8-Haus“, ein fortschrittlicher Wohnkomplex, und das „Mountain Wohnhaus“ – beide Projekte haben zahlreiche Preise gewonnen, u.a. den World Architecture Festival Housing Award.

Neben der Arbeit in seinem Studio ist Bjarke Ingels visiting professor an den Universitäten Harvard und Columbia sowie an der Königlich Dänischen Akademie der Künste.